St. Remiguskirche von Büdingen Großendorf
Roemisch Katholisch

Vor der Errichtung der Remigiuskirche befand sich an gleicher Stelle bereits eine um 700 n.Chr. erbaute Holzkirche.
So wurde die St. Remigiuskirche im 9. Jahrhundert in Stein ausgeführt und um 1050 in ihrem heutigen Ausmaßen erweitert.
Die St. Remigiuskirche  von Büdingen Großendorf war Mutterkirche für den Bezirk und ist über lange Zeit geistlicher Mittel punkt gewesen.

Bis ins 14. Jahrhundert blieb sie Mutterkirche in der Mark Büdingen.
Noch heute kann man Bausubstanzen aus der Zeit der Karolinger und Salier erkennen.

Flurzeichnungen belegen auch, dass dort einst etwas abseits, ein Sichenhaus stand. In den Siechengaerten und dahinter wurden vorwiegen an Aussatz Leidende, eine ansteckende
Krankheit die vom Orient eingeschleppt wurde, untergebracht.
Alte Urkunden sprechen of von dem "Süechen Hauß" ,  "Im guten Hauß' oder "Im Gutenleut Hause"


Bis 1495 war die St. Remigius Haupt-Pfarrkirche, dann wurde sie in dieser Eigenschaft abgelöst durch die Marienkirche.

Marienkirche

Der Bruder des Büdinger Grafen war Erzbischof von Mainz.
Wenige Jahrzehnte später aber war Büdingen protestantisch.

      Die Stadt erlebte zwei Reformationen:

         
1543 setzten die Stadtherren lutherische Pfarrer ein.
          um
1600 erzwang der ueberzeugte Calvinist Graf Wolfgan Ernst den Uebergang zum           reformierten Bekenntnis.
   
                              "Cuius regio, eius religio"
        
  Wem das Land gehört, der bestimmt auch die Religion.









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