ORLESHAUSEN


Gehoert zu den Siedlungen im Seemental

1323 "Urlibeshusen"
1466 "Urlaubshausen"
Wird von Simon als Ortliebsbehausung gedeutet.

Es gehoerte zum Teil ins Buedinger, zum anderen Teil ins Duedelsheimer Gericht.
In kirschlicher Hinsicht ist es seit seinem fruehesten Anfaengen nach Buedingen eingepfarrt.

Orleshausen wurde 1365 erstmals urkundlich erwähnt und war in der Vergangenheit reine Landwirtschaftsgemeinde. Heute ist Orleshausen teilweise Arbeiterwohnstandort.


Die geographische Lage der "-hausen"- Orte ist im allgemeinen nicht guenstig. Sie liegen meist hoch oder im Waldgebiet.  "-hausen" - Orte sind Rodungssiedlungen. Auffallend ist das Auftreten von "-hausen" Orten in der Naehe aeltester Siedlungen auf ungenuetzt gebliebenen Flecken und unguenstigen Boeden. (Orleshausen)

Fuer die zweite Siedlungsperiode des suedlichen Vogelsbergs hat man 12 "-hausen" orte festgestellt. Sie sind ueber den ganzen Bezirk zerstreut. Illnhausen, Sichenhausen, Einhartshausen liegen im mittleren Vogelsberg, alle uebrigen in der Zone der Wetterau. Es ist also sehr wohl moeglich, fuer diseseDoerfer chattische Siedler anzunehmen. Eberl kommt zu dem Ergebnis, dass die "-hausen" Orte sich wie die heim Orte durch die gesamte Ausbauzeit erstrecken (6-8 Jarhuundert). Noch in der Rodungszeit seinen "-hausen" Siedlungen auf uebriggebliebennen Flecken und schlechten Boeden angelegt worden.
genannt
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