Der Römer Gold.
Der Nibelungen Leid und Tod

Als ich vor 25 Jahren in einem Buch das erste Mal über den schrecklichen Frauenzank und Frauenkampf der Fränkischen Königinnen gelesen hatte, stieg in mir sofort der Verdacht auf, dass das wohl die Figuren der Nibelungen sein müssten.

Ich bremste sofort  meine Phantasie ein und verwarf diese Idee wieder. Nachdem ich mich Jahre später  mit Wappenkunde, speziell mit den Wappen der Loos  beschäftigt hatte, stieß ich auf das Fränkische Königsgeschlecht der Merowinger.

Und wieder las ich noch detaillierter, den Kampf der Königin Brunhilde, den sie mit ihrer Schwägerin Fredegunde, 5O Jahre lang führte. Ein Kampf auf Leben und Tod, den nur Fredegunde überlebte. Brunhilde, ihr Mann Sigbert, Fredegundes Mann, Chilperich I., alle wurden sie Opfer dieses unheimlichen Familienzwistes. Und so wird die Gegend, in der das geschah, auch Hainaut  genannt, das Land des großen Hasses!

Sofort stieg in  mir wieder der Verdacht auf, da habe ich doch die Namen und die Geschichte der Nibelungen vor mir! Wieder bremste ich meine Phantasie ein, und verwarf diese Theorie ein zweites Mal.

Und so starben sie nun in Wirklichkeit: Königin Brunhilde wurde von ihrem Neffen, Chlothar II., gefangen genommen, 4 Tage lang auf einem Kamel, dem Spott des Volkes ausgesetzt. Dann an ihren Haaren an ein Pferd gebunden und  zu Tode geschleift. Ihr Mann Siegbert ( Siegfried ) wurde, als man ihn nach altem germanischen Brauch auf den Schild hob (anlässlich der Landübergabe, von Gebieten seines Halbbruders Chilperich), von gedungenen Meuchelmördern seiner Schwägerin Fredegunde, fränkische Kampfmesser (eigentlich Harbunen) in die Nierengegend gestoßen. Fredegundes Mann Chilperich starb, als man ihn nach einer Jagd vom Pferd half. Ähnlich wie seinem Bruder, wurden auch ihn vergiftete Messer in die Achselhöhlen gestoßen. Der Täter war diesmal die Kirche.

Sein anderer Bruder Gunthar (Gunter) wurde sehr deutlich, als er anlässlich der Beerdigung von Chilperich I., die Heilige Messe unterbrach und sprach: Ich weiß, dass ihr meinen Bruder Chilperich getötet habt, tötet mich nicht auch noch. Denkt daran, die Kirche gemeint, wer euch beschützen wird, wenn der letzte unseres großen Geschlechtes tot sein wird!!

Nun begann ich die Geschichte der Franken, von Bischof Gregor von Tours zu lesen. Er war ein Zeitgenosse von König Sigbert und seiner Gemahlin Brunhilde und selbstverständlich auch ein Zeitgenosse von Chilperich I., und seiner Frau Fredegunde, sowie ein Zeitgenosse des Burgunderkönigs Gunthar.

In einem dieser Bücher fand ich auch eine Ahnentafel der Merowinger, beginnend mit
Chlodwig, dem ersten Frankenkönig aus Tornay, als Nachfolger der Römischen Provinz Gallien. Ihm verdanken die Loos ihren Namen. Hlod – vig = Kampf und Sieg. So waren die ersten Loos, Bewohner von Hainault, dem Tal des Hasses. Auch der Name Nibelungen ist für mich klar definiert. Gibt es doch den Loos-Grafen Nevelung von Betuwe (geb.951, gest.1006)!!

Von diesem Augenblick glaubte ich nun fest daran, dass auf dieser Ahnentafel der Merowinger, fast alle Personen der Nibelungen zu sehen waren!

Doch der Nibelungen Leid und Tod beginnt bereits 41O nach Christus, im alten Rom.

Alarich der König der Westgoten, eigentlich ein Balte, sitzt in Rom, müde von den Strapazen der letzten Wochen und Monaten gezeichnet, auf seinem Pferd. Er sieht zu, wie seine Goten Rom plündern. Eigentlich ekelt ihn dieser Anblick mehr, als dass er ihm Freude bereiten würde. Für Alarich bedeutete es nur persönlich sehr viel, Rom eingenommen zu haben, doch der Anblick seiner plündernden Soldaten erfreute ihn weniger. Er erkannte wohl, dass die Ochsenkarren voll beladen mit Gold, nicht nur für die vierbeinigen Ochsen eine schwere Last sein würden. Obwohl es ihm gesundheitlich sehr schlecht geht, ahnt er nicht, dass ein kleiner Teil dieses Goldes bald die Unterlage für sein Grab am Bussento sein würde.

Bald danach erklangen  am Bussento dumpfe Lieder, die Grabgesänge für Alarich.

Die Begrabung Alarichs mit seinen Schätzen verwendet der Schreiber als Schatzversenkung  der Nibelungen. Doch noch eine zweite Begebenheit wird im selben Sinn in den Nibelungen eingebracht.

Doch noch einmal zurück ins alte Rom: Plötzlich hatte ein Haufen Römer Alarich in der Menge entdeckt und erkannt. Sie umringen sein Pferd und rufen immer wieder: Wenn Du alles wegträgst, was bleibt uns dann noch?? Alarich richtet sich in seinem Sattel auf, zieht zornig sein Schwert aus der Scheide, und richtet dessen Spitze in Richtung der sich beschwerenden Römer und zornig ruft er ihnen zu: Ja was wollt ihr denn?? Habe ich euch nicht das Leben gelassen!!

Die protestierenden Römer haben verstanden und schleichen sich in der Menschenmenge davon.

Mit dem Raub des Goldes und anderen Schätzen, aus Gold und Edelsteinen, die die Westgoten auf ihrer Flucht vor den Hunnen bereits geraubt hatten, beginnt der Nibelungen Leid und Tod. Dieses Gold, dieser Nibelungenhort und Schatz, wird von da an, noch vielen anderen Leid und Tod bringen.

Die Westgoten schleppen diesen Schatz nach Toulouse mit. Nachdem
Chlodwig die Westgoten besiegt hatte, schleppen sie den Schatz weiter mit, bis nach Spanien.

Die Franken und Westgoten lernten sich wieder vertragen, und so schicken die Nachfolger
Chlodwigs, König Sigbert und sein Halbbruder Chilperich I, Brautwerber zu König Astanaghild nach Spanien, um ihn zu bitten, seine Töchter Brunhilde und ihre Schwester Galswintha ihnen zur Frau zu geben.

Reich ausgestattet mit einem Gutteil des römischen Goldschatzes, ziehen die beiden Schwestern mit den Franken nach dem kalten Norden, der für sie noch kälter werden sollte – eiskalt!! Die Historiker werden später die Verbindung der Frankenkönige mit den Königstöchtern der Westgoten als verhängnisvolle Verbindung der Geschichte bezeichnen. Man kann die Hinrichtung der beiden Königinnen aus dem Hause der Westgoten auch als Ritualmord sehen, sollte doch mit ihren Personen die Vormachtstellung der Goten in Europa ein Ende finden.

Doch nun begann der Fluch des Goldes seine Wirkung zu tun. Chilperichs I., Frau Galswintha hatte eine Westgotin als Magd mitgebracht, eine rothaarige Schönheit. Sie wurde bald die Kebse
(Geliebte ) Chilperichs. Sein Volk, die Franken verlangte von ihm, sich von Fredegunde zu trennen. Er tat das auch für kurze Zeit, doch zu sehr war er Fredegunde hörig geworden und ihrem  Charme und ihrer Schönheit verfallen. Chilperich holte Fredegunde zurück, doch das Dreiecksverhältnis hielt nicht lange. Chilperich I., ließ seine Frau, die Westgotin Galswintha, von einem Knecht in ihrem Bett  erdrosseln.

Das Verhängnis nahm seinen Lauf. Galswinthas Schwester Brunhild war rasend vor Zorn und zwang ihren Mann Sigbert, seinem Bruder Chilperich den Krieg zu erklären. War ja nun auch das Heiratsgut ihrer Schwester, in der Hand Fredegundes!! Ein Teil des römischen Goldes, vom Hof ihres gemeinsamen Vaters. Doch Fredegunde wollte mehr: Sie wollte auch Brunhildes Mann Sigbert! Doch dieser Wunsch sollte ihr nicht in Erfüllung gehen. Als Fredegunde das erkannt hatte, suchte sie nach einem Weg, ihren Schwager Sigbert zu ermorden. Wenn sie ihn selbst nicht haben konnte, dann sollte sich auch Brunhilde, nicht an ihm erfreuen können. Über König Sigbert berichtet Gregor von Tours :

Er war der schönste und tapferste Krieger seiner Zeit, aber auch ein weltfremder Träumer, verliebt in sein Schwert und seine Kriegserlebnisse. Als König zum Regieren nicht geschaffen, hatte er großes Glück
Brunhilde zu seiner Frau zu bekommen. Sie brachte nicht nur viel Geld und Gold in die Ehe mit, sondern auch die Summe der Regierungsfähigkeit der Amaler. (Das berühmteste alte Königsgeschlecht der Goten).Sie war eine umsichtige Leiterin ihrer Familie und ihres Staates, Brunhildes war die eigentlich regierende Königin des Reiches Sigberts!

Ihre brutale und grausame Hinrichtung durch den letzten Sohn Fredegundes, Chlotar II., war ein Ritualmord, und zwar ein religiöser, in erster Linie angezettelt von der Kirche! Der Arianismus war somit aus dem Frankenreich verbannt! Der Katholizismus, die Staatsreligion der Franken, als Sieger übrig geblieben. Daher die spätere Meinung der Historiker, die ehelichen Verbindungen Franken- Goten, als eine verhängnisvolle Beziehung zu bezeichnen.

Eine Tragödie war es auch, dass auch Sigberts Halbbruder Chilperich I., nicht zum König geboren und geeignet war, wie ich später noch berichten werde. Das war in diesem Fall das eigentliche
Drama der Nibelungen. Dass sich zwei total gegensätzliche und tüchtige Frauen in einem unüberbrückbaren Hass innerhalb, einer Familie gegenüber standen – 2 Schwägerinnen. Schuld daran war die Regierungsunfähigkeit und die Regierungsunwilligkeit ihrer beiden Männer!!!

Es muss doch ein enges Verhältnis zwischen König Sigbert und Fredegunde gegeben haben. Ansonsten lässt sich die naive Vertrautheit Sigberts nicht erklären, denn so starb König  Sigbert wirklich:

Als er seinen Bruder in der Schlacht besiegt hatte, und er die dadurch gewonnenen Gebiete und Städte in Besitz nehmen will, lässt er sich nach altem germanischen Brauch auf den Schild heben. An dadurch freigewordenen Körperstellen, bedingt durch das schwere verrutschende Kettenhemd, stoßen ihm von Fredegunde gedungene Meuchelmörder fränkische Kampfmesser, das waren eine Art abgeschnittenen kurze Lanzen, die man auch, wie eine Harpune schleudern konnte, in die Nierengegend. Möglicherweise geschah dieser Mord daher auch aus einigen Metern Entfernung. Vergleichen wir dazu den Mord an Siegried in den Nibelungen.

Typisch ist für Siegfried sein träumerisches, vielleicht verliebtes Vertrauen, in die Ritterlichkeit seiner Verwandten. Obwohl er den Groll seines Bruders Chilperich, wie auch den Hass seiner Schwägerin Fredegunde auf ihn selbst kennt, ignorierte er jede Realität.

Auch der Siegfried in den Nibelungen weiß von der Situation seiner Mitkönige, wie Gunther z.B. und die von ihm mit der Tarnkappe bezwungenen Brunhilde

(in Wirklichkeit Fredegunde). Brunhilde (Fredegunde), wünschte sich die Auseinandersetzung mit Siegfried, um ihn damit für sich zu gewinnen. Der Mann, der sie besiegen könnte, sollte ihr Mann werden: Siegfried!!

Bevor ich mich der Person Chilperichs I. zuwende, will ich erklären, wie es sich mit dem Lindenblatt und den Todesstoß mit einer Lanze, durch Siegfrieds Schulter verhält. Ich muss da weit zurückgehen, zu Chlodwigs Frau, der Burgunderin Chrotechilde. Durch ihren Namen ist wohl auch der Schreiber der Nibelungen auf den Namen Krimhilde gekommen.

Der 
Ursprung der Nibelungen beginnt ebenda, bereits im Hause Chlodwigs und seiner Frau Chrotechilde.

König
Chlodwig vererbt sein Reich seinen vier Söhnen: Childebert, Chlothar I., Chlodomir und Teuderich. Als Chlodomir früh stirbt, lässt er zwei Söhne, Theudewald und Gunthar zurück. Sie waren damals 7 und 9 Jahre alt. Die beiden Enkelkinder nimmt ihre Großmutter, Königin Chrodechilde bei sich auf nach dem Tode ihres Sohnes Chlodomir. Ihre anderen Söhne, vor allem Chlothar und Childebert werden daraufhin sehr eifersüchtig und senden Boten zu ihrer Mutter. Sie täuschen ihrer Mutter vor, dass die beiden Buben bei ihnen besser und sicherer aufgehoben wären und bitten sie, die Kinder ihren Boten gleich mitzugeben.  Die Großmutter folgt ihre beiden Enkelkinder den Boten ihrer Söhne aus. Doch die Boten kommen bald wieder. Diesmal mit abgeschnittenen Locken ihrer Enkelkinder. Die Frage an Chrotechilde lautet nun: Ihre beiden Söhne, Chlothar und Childebert lassen fragen, ob sie die Kinder kahl scheren und in ein Kloster stecken oder ob sie diese gleich umbringen sollten.

Königin
Chrotechilde soll geantwortet haben: Dann bringt sie lieber gleich um!!!

Das tun ihre beiden Brüder. Chlothar und Childebert sofort. Chlothar nimmt den älteren der beiden Buben, wirft ihn mit dem Gesicht auf den Boden und heftet ihn so  mit einer Lanze an den Boden fest. Der  jüngere der beiden Buben fleht seinen Onkel an, nicht auch ihn das anzutun. Inzwischen war auch Childebert klar geworden, auf was er sich da eingelassen hat, und kniet ebenfalls vor Chlothar nieder, den jüngeren der beiden Brüder leben zu lassen. Gunthar, der seinen Namen trägt und sein Patenkind ist,  für den er auch die Schirmherrschaft  übernommen hatte. Doch Chlothar kennt keine Gnade und nagelt auch den zweiten Knaben, mit dem Gesicht auf dem Boden, mit seinem Schwert fest. Chlothar setzt sich aufs Pferd und lässt seinen Bruder Childebert mit den beiden am Boden angenagelten Buben zurück.

Auch König Gunthar in der Nibelungensage sieht den Mord an seinen Bruder mit an und kann oder will diesen Mord ebenso nicht verhindern! Den Hagen aus der Nibelungensage erkennen wir hier in der Figur Chlothars I., eines unerbittlichen Recken, der glaubt hiermit seine Pflicht am Staate erfüllen zu müssen! Chlothar handelt im Sinne der zukünftigen Reichseinheit, er fühlt sich nicht als privater Mörder seiner beiden Neffen, unter dem Motto, was sein muss, muss sein!!

Durch die Art der Morde an den beiden Buben, Königs Childebert, erkennen wir die verwundbare Stelle auf dem Rücken Siegfrieds, wohin ihn seine Frau Krimhilde das weiße Kreuz genäht hatte, in das Hagen die Lanze stößt und so Siegfried ebenso auf dem Boden festnagelt. In beiden Fällen, war es feiger Mord, den Getöteten nicht in die Augen sehen zu müssen. Das Wort Nibelungentreue ist hier nicht angebracht.

Krimhildes (Chrodechildes) schlechtes Gewissen rührt daher, dass sie ihre Jagdfalken (in Wirklichkeit waren es ihre Enkelkinder) die sie frei gelassen, (die Kinder den Boten mit gegeben) und die nun durch ihre Schuld zu Tode gekommen waren. Chrotechilde war sicherlich durch die Tat ihrer beiden Söhne schwer verletzt, doch sie konnte und wollte gegen diese nichts unternehmen.

Sie dachte noch immer im Sinne ihres Mannes
Chlodwig und in ihrem Sinne lag  mit Sicherheit auch die Reichseinheit in ihrem Sohn Chlothars I., was dann auch der Fall war. Sie hatte von Chlodwig gelernt: Ein Staat kostet  sehr viel Blut und sehr oft auch das Blut der eigenen Familie.

Solche Ansichten müssen uns heute als äußerst grausam erscheinen, aber alle Staaten sind einmal nur durch Gewalt entstanden, und die Frage, wer denn nun der bessere Herrscher sei, wurde meistens durch Gewalt entschieden.

Wenn Amerika heute mit Gewalt im Interesse des Staatserhaltes gegen den Terrorismus vorgehen muss, oder Sharon mit aller Härte das Gleiche gegen die Palästinenser tun muss, so müssen wir das billigen.

            Der Schwächere hat sich der Gewalt des Stärkeren zu beugen, 
            der Stärkere hat sich mit Demut vor dem Schwächeren zu verbeugen

und die Schirmherrschaft für diesen zu übernehmen.

Jesus sagt das sehr deutlich.
Was Du für den Geringsten, den Schwächsten deiner Mitmenschen getan hast, das hast du für mich geta
n.

Nur in diesem Sinn lässt sich die Frage Israel – Palästina lösen.

Zurück zu den Nibelungen: Die Gestalt des Hagens in der Nibelungensage, die bisher unerklärt  bleibt, scheint in der  Gestalt des Chlothars I., erklärt zu sein.

Dass man ihm den Beinamen,
Hagen von Tronje gegeben hat, ist mir auch klar. Es war ein Mann aus Tornay, also ein Recke aus der alten Königsstadt der Merowinger.

Nun kann ich mich Chilperich und Fredegunde zuwenden. Es ist nicht unmöglich, dass Chilperich I., die Geschichte der Nibelungen selbst aufgeschrieben hat, aber dieses Geheimnis liegt in den Händen der Kirche. Trotzdem hat  man ihm in der Nibelungensage keine Rolle zugedacht, was ich als sehr ungerecht empfinde.

Als Gegner der Kirche, von Deutschen, wie Franzosen gleich gehasst und abgeurteilt. Er war zu jener  Zeit, der einzige Schreiberling und Dichter in dieser grausamen Familie, konnte aber auch selbst sehr grausam sein. In seinen Wutanfällen konnte es vorkommen, dass er jemand die Augen ausdrückte, und so wird er das auch bei seinem toten Bruder gemacht haben, bevor er ihn in Paris beerdigte. Denn keinen Menschen hasste Chilperich mehr, als seinen Bruder Sigbert.

Chilperich war als Regent nicht besser als sein Halbbruder Sigbert. Für ihn regierte seine Frau Fredegunde und es war ihm recht so. Von Regierungsgeschäften hatte er sowieso wenig Ahnung und auch kein Interesse. Er stand im wahrsten Sinne des Wortes, in Regierungsfragen daneben. Wenn er vor schwierigen  Problemen in seinem Reich stand, pflegte er immer zu sagen: Wartet, bis die Königin zurück ist!  Fredegunde machte immer schnell Ordnung!!!

Chilperich war ein Dichter und Philosoph, und ein Bibelforscher. Er  galt als der beste  Bibelkenner seiner Zeit. Das gibt auch Gregor von Tours zu. Chilperich schrieb Dramen nach griechischen Vorbildern, befasste sich mit Gott und Religion, und schrieb eine Geschichte der Heiligen Dreifaltigkeit. Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass die Fränkische Königsdynastie der Salier, als ihre ersten Könige, legendäre Gestalten, der Könige von Troja nennt z. B. Hecube. Spürte Chilperich die Gene seiner Vorfahren in sich ??

Von der Kirche werden seine Dramen und Werke als nicht sehr gut bezeichnet.

Doch die Kirche möge seine Werke offen legen. Vielleicht ist darunter, auch das Nibelungenepos! Dass die Kirche Chilperich äußerst negativ  gegenübersteht, ist verständlich. War er doch der größte Kritiker der Kirche seiner Zeit und ließ an der Kirche wahrlich kein gutes Haar. Er wollte viel mehr sich selbst und seine Untergebenen ohne Kirche, direkt zu Gott führen. Doch das wollte die Kirche auch schon damals sicher nicht! Doch auch Jesus selbst wollte keinen Priesterstaat. Er wird gewusst haben, warum!!

Wie groß der Hass der Kirche auf Chilperich gewesen sein muss, lässt sich erkennen, als man sein Grab im 18. Jahrhundert fand. Man zerstörte und zerstreute seine Gebeine in alle Richtungen. Und das nach 12OO Jahren!!

Fredegunde selbst muss eine charmante, hübsche Frau gewesen sein. Aber schon ihr Charme und ihr Lächeln waren tödlich. Ihre Besucher wussten das: so verweigerten viele unter dem Vorwand der Zeitnot das angebotene  Essen. Fredegunde schaffte es trotzdem und erreichte auch so oft ihr Ziel. Sie bot ihren Gästen rasch noch einen Abschiedstrunk an, denn dafür mussten sich alle Gäste Zeit nehmen. Es war oft der letzte Becher, den ein Gast im Hause der Fredegunde an seinen Mund setzte.
Fredegundes liebste Spielzeuge waren eben der Giftbecher und ihre mit Gift präparierten Messer, Lanzen und Dolche. Bei ihren Mordaufträgen gab sie immer den Auftrag, den späteren Opfern vergiftete Dolche in die Lymphdrüsen zu stoßen. Sie war anscheinend auch medizinisch gut bewandert und wollte immer auf Nummer sicher gehen!

Als man ihren Mann Chilperich auf die gleiche Weise mit einem vergifteten Dolch ermordete, fiel der Verdacht gleich auf Fredegunde. Doch das war Absicht der Auftraggeber des Mordes an Chilperich: die Kirche. Fredegunde konnte man den Mord an ihrem Mann nie nachweisen. Ein Geistlicher mit Namen Egydius wurde von der Kirche dazu verwendet, mit Fredegunde ein Verhältnis anzufangen, um an Chilperich heranzukommen. Dieser und Leute von ihm, mussten an der Jagd teilgenommen haben. Als man den schwergewichtigen Chilperich vom Pferd half, stieß man ihm vergiftete Dolche in die Lymphdrüsen !

Egydius, der geistliche Liebhaber wendet sich nach Chilperichs Tod, sofort von Fredegunde ab und lässt sie im Stich.

Fredegunde stirbt schließlich nach einer unheimlichen, fürchterlichen Krankheit im eigenen Bett. Keiner war imstande gewesen, sie zu ermorden, ihr auf Erden Herr zu werden. Es hat wahrlich keinen Mann gegeben, der sie besiegen konnte. Sie war anscheinend das personifizierte Böse auf Erde, das Böse des non plus ultra. Non plus ultra heißt, es gibt darüber hinaus nichts mehr. Gott selbst wird es übernommen haben, sie zu  richten. Auch ihre Vorfahren werden dabei gewesen sein, als Alarich  41O Rom plünderte. So lastete auch auf Fredegunde, der Fluch des römischen Goldes, wie ebenso auf ihrer Tochter Rigunthe.

Daher ist  der Nibelungen Fluch des Goldes lange noch nicht zu Ende.

Die Tochter Chilperichs und der Fredegunde soll nun ins Land der Goten geschickt werden, um dort verheiratet zu werden. Ihr Name ist Rigunthe. So wurde ein Heiratszug für sie zusammengestellt und ein Teil des Römischen Goldes wanderte nun, diesmal vom Norden nach dem Süden. Der Heiratszug machte unterwegs einige Tage Rast, und als man wieder aufbrechen wollte, war das Heiratsgut, der Goldschatz, von Rigunthe verschwunden. Wie sich später herausstellte, hat sich ein gewisser Desiderius ihres Schatzes bemächtigt Wie ich  weiß. wird er dafür auch verantwortlich gemacht. Also auch hier, tritt, wie bei den Nibelungen der Fall ein, dass ein großer Schatz geraubt wird und verschwindet!!

Doch noch in der Folge, hätte das mit Blut befleckte Gold der Römer, der Fredegunde  und des Chilperichs Tochter, Rigunthe bald das Leben gekostet. Rigunthe war nicht viel besser als ihre Mutter Fredegunde, aber genau so mannstoll, wie diese auch. Aus diesem Grunde kam es oft zum Streit zwischen Mutter und Tochter. Oft wurde miteinander gerauft, und die Ohrfeigen flogen dann hin und her.

Als Rigunthe von ihrer Mutter nochmals das Heiratsgut verlangte, eskalierte der Streit. Daraufhin führt Fredegunde ihre Tochter zu einer Truhe voll mit Schmuck und Gold. Fredegunde reichte ihrer Tochter einige Schmuckstücke aus der Truhe, doch Rigunthe fing sogleich wieder zu streiten und zu schimpfen an. Daraufhin sagt Fredegunde zu ihrer Tochter:

Greif doch selbst in die Truhe deines Vaters und nimm dir selbst etwas heraus, was dir gefällt.  Rigunthe tat, wie ihre Mutter sagte und steckte den Kopf in die schwere Truhe. Da warf Fredegunde den Deckel zu und setzte sich darauf.

So hätte Fredegunde auch noch ihre Tochter Rigunthe ermordet. Das Hauspersonal hörte die Todesschreie der Rigunthe und zehrte die Königin Fredegunde mit Gewalt von der Truhe!!

Man sieht, welches Unglück das in Rom geraubte Gold den Westgoten gebracht hat. Alarich ahnte es wahrscheinlich schon, als er seinen Leuten, bei jenem verhängnisvollen Raubzug mit Unbehagen zusah. Ihn  traf der Fluch des  Goldes der Nibelungen als  Ersten!!

Interessant ist aber auch die Gestalt des
Burgunderkönigs Gunter aus der Nibelungensage. Er, der den südlichen Teil des Burgunderreiches regierte, wird vom Bischof von Tours, Gregor genau so geschildert, wie wir ihn aus der Nibelungensage  kennen. Feige und bestechlich, vorsichtig, in seinem Umfeld sich bewegend, aber mit einem messerscharfen Verstand ausgestattet, und schon logisch und analytisch denkend. Wie sein Halbbruder  Chilperich, ist auch er keiner, der mit dem Schwert gut umgehen kann. Lieber nimmt er Bestechungsgelder und zahlt andere dafür, dass  man für ihn kämpft. 

Das meiste Bestechungsgeld  nimmt er von Fredegunde. Er wird auch  später die  Patenschaft für Fredegundes letzten Sohn Chlothar II.,  übernehmen, und wird die schwangere Fredegunde, nach dem Mord an ihrem Mann Chilperich,  4 Monate lang bei sich aufnehmen und sie unter seinen Schutz stellen. Auch das wird er wahrscheinlich nicht umsonst getan haben. Er war der Einzige seiner grausamen Familie, der mit Fredegunde umgehen konnte und beide spielten das gleiche Spiel.  Eine Hand wäscht die andere und beide das Gesicht. Beide waren darauf aus, sich dabei nicht gegenseitig das Gesicht zu zerkratzen, denn sie brauchten einander. Es ist nicht  ausgeschlossen, dass es bei der Übergabe der persönlichen Bestechungen von Fredegunde an Gunthar, nicht auch noch als Draufgabe, Fredegunde als Geschenk gab. In dieser Hinsicht war Fredegunde sehr „ familienfreundlich! „

Doch bevor Gunthar seinen Neffen  Chlothar II., aus der Taufe hebt, lässt er Fredegunde in der Kirche des heiligen Martin von Tours schwören, dass Chlothar II., das Kind  seines Bruders Chilperich ist. Auch diesmal unterbricht er die Heilige Messe und sagt noch einmal: ich weiß, dass ihr meinen Bruder Chilperich umgebracht habt, bringt doch nicht mich auch noch um. Bedenkt, wer euch beschützen wird, wenn der Letzte unseres großen Geschlechtes, tot sein wird. Totenstille herrscht  daraufhin in der Kirche, doch niemand wagt es, das Wort zu ergreifen. Auch nicht der Bischof, wahrscheinlich Gregor von Tours selbst. Schuldbewusst schweigt sie, die Kirche, wie so oft!!

Vom anscheinend feigem
König Gunter kann man lernen, wie man auch in der grausamsten Familie überleben kann. Noch etwas kann man aus seinem Charakter lernen. Hat ein Mann keine Weibergeschichten, hat er auch größere Chancen zu überleben! Und Gunther hatte anscheinend keine Weibergeschichten, außer Fredegunde bezahlte auch bei ihm mit ihrem Charme und Sex. Doch das behielten beide sicherlich für sich.

Doch im vorsichtig taktierenden Charakter Gunters zeigt sich schon der spätere

Charackter der
Habsburger.
Die Habsburger kommen ursprünglich aus dem Oberelsass und nennen als ihren ersten Urahnen  <<
Guntram den Reichen aus dem Jahre 973 <<<. Einen weiteren Reichen als früheren Vorfahren der Habsburger, finden wir unter << Graf Albrecht III., den Reichen << aus dem Jahre 1199. Vieles weist darauf hin, dass die Habsburger aus dem Südreich Königs Gunthar kommen.

Zwar hatte Gunthar selbst keine Kinder, aber viele Erben aus seiner Verwandtschaft, die sich nach dem Niedergang des Karolingischen Königsreiches, als Grafen etablierten, wie viele andere auch, die aus einem großen Geschlecht entsprungen waren. So ist anzunehmen, dass die  Habsburger, die Letzen waren, die an das Römische Gold, an den Nibelungenhort des Alarich heran  gekommen sind. Doch viel weiter als mit dem Gold, kamen sie mit ihrem genetischen Material, das ihnen König Gunthar hinterlassen hat. Nämlich zu wissen, wie man in den grausamsten Tagen
überleben kann: Mit  Schlauheit und Feigheit!!!

Die Zusammenfassung der Quellen der Nibelungen :


Die Plünderung Roms durch
Alarich, das dort geraubte Gold, die Hauptmasse des Nibelungenhortes.

Chrotechilde ist Krimhilde, die freigelassenen Jagdfalken oder Aare, ihre eigenen Enkelkinder.

Hagen ist ihr Sohn Chlothar I., der die von Chrotechilde an ihn freigelassenen Neffen mit dem Gesicht am Boden festnagelt. Sein Bruder Childebert ist Mitwisser und Zuseher der Tat, wie König Gunter  in der Nibelungensage auch.

Aber er kann oder will den Mord an Siegfried auch nicht verhindern!
Chlothar nagelt die Kinder mit Speer und Schwert durch die Schulter am Boden fest.
An die Schulter näht Krimhilde ein weißes Kreuz, um Siegfrieds verwundbare Stelle zu kennzeichnen!

Die Quelle, der Ort der Ermordung Siegfrieds bedeutet die Jugend der beiden Kinder, 7 und 9 Jahre alt, an der Quelle des Lebens, werden sie ermordet.

Der Schreiber des Nibelungenliedes ist ein Geistlicher oder ein Minnesänger, der auf einem Schiff donauabwärts Richtung Passau unterwegs ist. Er kommt dabei auf die Idee, das Nibelungenlied in dieses Gebiet zu verlegen. Auf dem Weg von Österreich nach Ungarn. So wird König Attila ins Spiel gebracht. Es stimmt allerdings, dass König Sigbert zweimal gegen die Hunnen gekämpft hat, gegen Nachfolger Attilas. So wird der Hunnenkönig Attila ins Spiel gebracht. Einmal hat Sigbert gewonnen, einmal die Hunnen.

Die Idee des Hochzeitszuges soll wohl jener von
Fredegundes Tochter Rigunthe nach Spanien entnommen sein, bei welchem ebenso ein großer Schatz geraubt wird. Vielleicht auch die Idee aufgekommen ist, dass man diesen Schatz in den Rhein versenkt hat. Der Hochzeitszug der Rigunthe führte vorerst einmal mit dem Schiff rheinabwärts! Die erste Idee der Schatzversenkung kennen wir  schon von Alarichs Begräbnis am Bussento.

Der Hauptgrund der Tragödie entsteht wohl daraus, dass 3 Brüdern ein Reich vererbt wird, von denen eigentlich keiner die Fähigkeit und Bereitschaft hat, als König regieren zu können und auch  zu wollen. Aus diesem Grunde übernehmen ihre fähigeren und aufeinander eifersüchtigen Frauen das Kommando auf den Königshöfen von Sigbert und Chilperich. Beide hatten auch kein Interesse und keinen Löffel zum Regieren. Dadurch kam es eigentlich zu diesem Drama.

Dazu gesellten sich auch noch der Hass und die Eifersucht, zweier zwar sehr fähigen, aber auch zweier total kontroverser Frauentypen. Eine tödliche Mischung, das kann man wohl sagen!! Es war aber auch eine total falsche Weichenstellung, als  sich die beiden Frankenkönige entschlossen, sich  Frauen mit arianischen Glaubensbekenntnis zu nehmen. Das brachte die junge  Katholische Kirche im Frankenreich  auf den Plan, die sich sofort in die Politik einmischte, als sie erkannte, welche Gefahr ihr aus dem Arianismus entstehen könnte.

Die Erbschaft, eben das Nibelungengold, das die beiden Gotenprinzessinnen in die Ehe mitbrachten, war natürlich auch ein latenter Streitgrund.

Das eigentlich Böse am Gold ist, dass man von Gold Blut und auch alles Andere abwaschen kann. Gold hinterlässt keine Blutspuren, wie etwa auf Kleidern, die uns abschrecken könnten, so dass wir Gold immer wieder für Böse Zwecke verwenden können. Z.B. Bestechungen.

Das Böse am Nibelungenepos ist aber auch, dass man einige Figuren aus dem Nibelungenepos und einige Situationen daraus nicht erkennen kann und will, wie z.B. Hagen von Tronje oder Chrotechilde als Krimhilde.

Die Sache mit den freigelassenen Aaren ebenso wenig, wie den Sinn der Quelle, an der Siegfried stirbt  oder den Sinn für die Stelle, an der Krimhilde Siegfried das Kreuz an die Schulter näht. Krimhilde tötet Hagen, indem sie ihn trunken macht und dann enthauptet. Es ist historisch erwiesen, dass Fredegunde einen  edlen Ritter trunken machte und dann den Kopf abschlug. Die Grundlagen zum Nibelungenlied muss schon jemand verfasst haben, der die grausamen Familienzwiste der Merowinger aus allernächster Nähe kannte.

Bei den Nibelungen wird als Quelle auch nicht der Hochzeitszug der Rigunthe nach Spanien berücksichtigt.  Man verwendete ja nicht den Rhein als Wasserstrasse, sondern als Fiktion die Donau. Die Donau hat am allerwenigsten mit den echten Nibelungen zu tun.

Total ausgeschlossen aus dem Nibelungenepos wird eine der Hauptfiguren, dieser grausamen, tragischen, unglücklichen Familie. Wenn man bei Gregor von Tours nachliest, welche Höhlenqualen die Kirche Chilperich bereits zu seinen Lebzeiten sich für ihn ausgedacht hatte, muss einem klar sein,  dass die Kirche Chilperich nicht als Verfasser des Nibelungenliedes anerkennen kann und will.

Für den Fall, dass die Kirche Chilperich gefangen nehmen könnte, hatte man sich folgendes ausgedacht: Einen großen Kessel mit heißem Wasser zu füllen, dieses am Feuer kochen zu lassen.  Dann würde man Chilperich bei lebendigem Leibe hineinwerfen, und so lange kochen lassen, bis sich auch seine Knochen im Wasser aufgelöst hätten-. Vielleicht hätte die Kirche bei dieser Gelegenheit, das Seifenkochen erfunden.

Als ich meine
Loosforschung begann, habe  ich nicht im Traum daran gedacht, mich mit den Nibelungen zu beschäftigen.

Als ich dahinter kam, dass der
Name Loos und die Loos ursprünglich von den Merowingern und Karolingern abstammen, habe ich mich sehr für die historischen Figuren dieser beiden Königshäuser interessiert und gewann daher tiefen Einblick  in diese Geschichte

Es ist ja auch bekannt, dass es die
Loos im Stammbaum  Karls des Großen gibt.  Und nicht wenige. Wie bei den Loos, wollte ich dann auch mehr Licht, ins Dunkel der Nibelungen bringen, was mir, so glaube ich einigermassen gelungen ist. Mir geht es um die grenzüberschreitende  Wahrheit, denn die Familiengeschichte der Merowinger hat auch jahrhunderte lang Deutsche und Franzosen getrennt, und bis ins 2O. Jahrhundert zu blutigen Kriegen geführt.

Irgendjemand hat Hainault auf Brunnehaut unbenannt, doch man soll solche Denkmäler als Mahnmal für nachfolgende Generationen stehen lassen, aber der Jugend erklären und Rechenschaft geben.

Die Nibelungen sind keine reindeutsche Angelegenheit. Wohin die Nibelungentreue geführt hat, weiß man jetzt auch. Gemeinsame Geschichte muss gemeinsam aufgearbeitet werden, da es sonst in den zwischenstaatlichen Beziehungen zu einem Bunkerdenken kommt, das wiederum in Konflikte und in Kriegen endet.

Das Bunkerdenken in Israel und Palästina entstand dadurch, weil beide Volksgruppen keine erkennbare  Identität mehr hatten. So gaben sich die Israelis, durch Amerika und den Rest der Welt beeinflusst, ein modernes Outfit, während sich die Palästinenser ihr kariertes Kopftuch aufsetzten.  Nur dadurch kann man Israelis und Palästinenser noch unterscheiden. Der ethnische Effekt dieser beiden Volksgruppen ist total verloren gegangen, außer was die orthotoxen Juden betrifft.

Ich schreibe das, damit man versteht, dass man Geschichte nur gemeinsam aufarbeiten kann und muß!! Ansonsten kommt es zu Katastrophen!

Auch aus diesen Gründen habe ich versucht, die Nibelungen, grenzüberschreitend in ihren  ursprünglichen Quellen aufzuarbeiten.


Johann Loos, Möllersdorf, 7. Juli 2OO2

Urheberrechte.
Ich erkläre mich hiermit als Urheber dieser Nibelungenversion-
Und habe im Originaltext fünf Worte, jedes in einer anderen Sprache eingeflochten. Nur wer diese fünf Worte kennt und an den richtigen Stellen eingesetzt hat, kann behaupten, den ursprünglichen Text über die Quellen  der Nibelungen geschrieben zu haben.







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