Bueches (Buches) Ein sehr verzweigtes Geschlecht in Oberhessen waren die von Buches oder Büches bei Büdingen. Schon 1173 wurde ein Richardus von Buches genannt. Dieser Name kommt in den Jahren 1280-58 noch mehrmals vor, verschwindet dann aber gaenzlich Stamm I. Stamm II. 1243 Wigandus 1252 Hatmannus fil. Dommini Conradi 1258 Wigandus de Buches 1258 Ritter Conrad von Buches 1279 Wigandus 1267 Hartmann (Bruder) 1268 Wigand (Bruder) Wigandus miles und seine Frau Gertrudis, ihr Sohn Wigand, ihre Toechter Gertrud (bereits tot) und Lisa, ihr Zeuge Conrad von Buches. Dieser Stamm sass wohl zu Buches selbst. Büches wurde 1219 erstmals urkundlich erwähnt und war in der Vergangenheit vorwiegend Landwirtschaftsgemeinde. Nach Büches ist ein mittelalterliches Adelsgeschlecht - die Herren von Büches - benannt, das in den Verwaltungsberufen der damaligen Zeit tätig war und durch seine Teilnahme an den Kreuzzügen bekannt wurde. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurden hier die ersten Eisenbahnerfamilien angesiedelt. Heute ist Büches Arbeiterwohnstandort mit landwirtschaftlichen Erwerbs- und Nebenerwerbsbetrieben. Zur Gemarkung Büches gehört auch das große Hofgut 'Erbacher Hof', früher im Besitz der Fürsten zu Ysenburg und Büdingen. Kloster Engelthal Im Mai 1268 stifteten die Ritter von Buches und Karben auf ihrem an der Nidder gelegenen Besitz ein Zisterzienserinnenkloster. In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges mussten die Schwestern 1622 nach Aschaffenburg fliehen. Der Klosterkomplex wurde völlig zerstört. mehr auf http://www.abtei-kloster-engelthal.de/ |
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